Nur Notbetreuung in den Pfingstferien
In Zeiten von Corona ist auch in der Meißenheimer Jugendarbeit Flexibilität gefragt.
MEISSENHEIM (mz). Kinder- und Jugendarbeit wird in Meißenheim großgeschrieben. So stand für die Osterferien das
Angebot einer Ferienbetreuung auf der Agenda des Meißenheimer Jugendbüros – den Blick fest auf die Inzidenzwerte im
Ortenaukreis gerichtet.
„Die steigenden Zahlen und die daraus resultierenden Vorgaben führten leider zu dem Entschluss, das Angebot in Form
einer Notbetreuung zu gestalten“, erklärt Jugendbetreuerin Bettina Lohrer im Gespräch mit dem LJ. Auch wenn die
Angebote für die Ferienbetreuung und das etwas größere Format, das Sommerferienprogramm, von Eltern und
Nachwuchs gerne in Anspruch genommen würden, sei aufgrund der Corona-Pandemie eine gewisse Zurückhaltung
beziehungsweise Vorsicht der Eltern zu erkennen, sagt Lohrer.
Jetzt richtet das Team um Bettina Lohrer den Blick auf die Pfingstferien und hofft, dass der Inzidenzwert wieder auf ein
Maß zurückgeht, das Ferienbetreuung ermöglicht. Auch das Angebot „Sommerferienprogramm 2021“ rückt näher. Dessen
Planung erfordert ein deutlich größeres Zeitfenster. Im vergangenen Jahr wurde es aufgrund von Corona abgesagt. Schaut
man sich Zahlen aus früheren Jahren an, mit knapp 50 Anbietern, 70 Angeboten und über 650 teilnehmenden Kindern, so
wird deutlich, welch Pensum an Organisation auf Jugendbetreuerin Bettina Lohrer und ihr Team zukommen.
„Wir hoffen natürlich, dass wir bald wieder rückläufige Inzidenzwerte verzeichnen und mit den Planungen beginnen
können.“ Wenn dann wider Erwarten kurzfristig Änderungen eintreten sollten, könne man diese auffangen. „Flexibilität ist
eine unserer Stärken“, betont die Jugendbetreuerin.
Foto: Anita Mertz